5 JAHRE MINDESTSTRAFE: K.O. TROPFEN SOLLEN BEI VERGEWALTIGUNG HÄRTER BESTRAFT WERDEN
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5 JAHRE MINDESTSTRAFE: K.O. TROPFEN SOLLEN BEI VERGEWALTIGUNG HÄRTER BESTRAFT WERDEN
Wer einen Menschen mit K.O. Tropfen betäubt, um ihn anschließend zu vergewaltigen, soll künftig deutlich härter bestraft werden.
Die Bundesregierung will das Strafrecht verschärfen. Werden K.O. Tropfen oder vergleichbare gefährliche Mittel bei einer Vergewaltigung eingesetzt, soll künftig eine Mindeststrafe von fünf Jahren gelten.
Hintergrund ist unter anderem die bisherige rechtliche Behandlung solcher Substanzen. Heimlich über ein Getränk verabreichte K.O. Tropfen gelten bislang nicht als „gefährliches Werkzeug“, wodurch bei entsprechenden Sexualstraftaten ein niedrigerer Mindeststrafrahmen greifen kann.
Am 5. Oktober beschäftigte sich der Rechtsausschuss des Bundestages mit dem Gesetzentwurf. Die geladenen Sachverständigen sprachen sich geschlossen für die geplante Verschärfung aus.
Wichtig: Die fünfjährige Mindeststrafe ist noch nicht geltendes Recht. Das Gesetz befindet sich weiterhin im parlamentarischen Verfahren.
In der Anhörung ging es außerdem darum, Betroffene besser zu schützen. Fachleute machten deutlich, dass neben höheren Strafen auch Prävention, schnelle Beweissicherung und bessere Hilfsangebote wichtig sind.
Was meint ihr: Sind mindestens fünf Jahre Haft angemessen oder müsste der Einsatz von K.O. Tropfen bei einer solchen Tat noch härter bestraft werden?
Quelle: Deutscher Bundestag
Stand: 06.10.2026
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