WENIGER GELD FÜR ALLEINERZIEHENDE? POLITISCHER STREIT UM UNTERHALTSVORSCHUSS
Alleinerziehend zu sein bedeutet oft, den Alltag, die Kindererziehung und die finanzielle Verantwortung größtenteils allein zu stemmen.
Besonders schwierig wird es, wenn der andere Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt zahlt. Genau dafür gibt es den staatlichen Unterhaltsvorschuss.
Jetzt sorgt eine politische Debatte über mögliche Änderungen für Diskussionen.
Die Grünen setzen sich dafür ein, dass der Unterhaltsvorschuss weiterhin bis zum 18. Geburtstag gezahlt werden kann. Außerdem fordern sie, das Kindergeld künftig nur noch zur Hälfte auf diese Leistung anzurechnen.
Hintergrund ist die Diskussion über eine mögliche Begrenzung des Unterhaltsvorschusses auf Kinder unter 16 Jahren.
Für viele Alleinerziehende wäre eine solche Einschränkung eine zusätzliche finanzielle Belastung. Denn gerade ältere Kinder verursachen erhebliche Kosten für Kleidung, Schule, Mobilität und Freizeit.
Wichtig: Eine entsprechende Kürzung ist bislang nicht beschlossen. Die geltenden Ansprüche bleiben unverändert.
Was meint ihr? Werden Alleinerziehende in Deutschland finanziell ausreichend unterstützt oder müsste die Politik deutlich mehr für sie tun?
Quelle: Deutscher Bundestag
Bild: KI-Symbolbild