Früher habe ich es für einen Vorteil gehalten, dass wir so nah am Spielplatz wohnen.
Da wusste ich auch noch nicht, dass die Kinder und ihre 80 besten Freunde im Minutentakt hier einfallen, weil sie ein Klo, einen Druckverband oder einen gebratenen Ochsen benötigen.
Der Fünfjährige beobachtet mich, wie ich Ringe und Ketten anziehe:
„Schmückst du dich, Mama?“
Ich denke: Solange er nicht „Oh Tannenbaum“ singt, habe ich es noch nicht übertrieben.
Frage:
„War ich eigentlich geplant?“
Mütter immer so:
„Aber natürlich, mein Spatz. Absolutes Wunschkind. Nichts Schöneres hätte mir im Leben passieren können.“
Väter:
„Na ja, ich wollte eigentlich eine Motorsäge und bekam eine Nervensäge.“