„TRANS-KINDER GIBT ES NICHT“: US-POLITIKERIN NANCY MACE SORGT MIT AUSSAGE FÜR KONTROVERSE
Mit einer Aussage über transgeschlechtliche Kinder hat die republikanische US-Kongressabgeordnete Nancy Mace eine kontroverse Position vertreten.
Am 17. Dezember 2025 erklärte sie im US-Repräsentantenhaus wörtlich:
„There is no such thing as a trans kid.“
Auf Deutsch: „Trans-Kinder gibt es nicht.“
Die Aussage ist im offiziellen Sitzungsprotokoll des US-Kongresses dokumentiert.
Mace gehört zu den republikanischen Politikerinnen, die sich entschieden gegen bestimmte Maßnahmen zur Anerkennung und Unterstützung transgeschlechtlicher Menschen aussprechen.
Ihre Aussage geht jedoch über eine Kritik an konkreten politischen oder medizinischen Maßnahmen hinaus. Sie stellt die Existenz transgeschlechtlicher Kinder grundsätzlich infrage.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist diese pauschale Behauptung nicht haltbar. Geschlechtsidentität kann sich bereits in der Kindheit entwickeln. Transgeschlechtlichkeit wird nicht als psychische Erkrankung eingestuft.
Gleichzeitig gibt es politische und medizinische Diskussionen darüber, welche Formen der Unterstützung und Behandlung für Minderjährige angemessen sind. Diese Debatten sind von der grundsätzlichen Existenz transgeschlechtlicher Menschen zu unterscheiden.
Gerade beim Thema Kinder tragen Politikerinnen und Politiker eine besondere Verantwortung für ihre Wortwahl.
Wie seht ihr das?
Dürfen Politiker solche pauschalen Aussagen über Kinder treffen, oder überschreiten sie damit eine Grenze?
Quelle: US-Kongress, Congressional Record, 17.12.2025
Stand: 21.10.2026