WELTMÄDCHENTAG: WARUM MÄDCHEN NOCH IMMER BESONDEREN SCHUTZ BRAUCHEN
WELTMÄDCHENTAG: WARUM MÄDCHEN NOCH IMMER BESONDEREN SCHUTZ BRAUCHEN
Jedes Mädchen sollte sicher, selbstbestimmt und ohne Angst aufwachsen können. Doch die Realität sieht für viele anders aus.
Zum heutigen Weltmädchentag rücken erschreckende Zahlen in den Fokus: Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2025 allein in Rheinland-Pfalz 498 Mädchen und 32 Jungen im Alter von 14 bis unter 18 Jahren als Opfer von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung registriert.
Diese Zahlen zeigen ein deutliches Ungleichgewicht. Und sie bilden nur die Fälle ab, die der Polizei bekannt geworden sind.
Als Mütter und Eltern wünschen wir uns, dass unsere Kinder geschützt sind. Dass sie ohne Angst zur Schule gehen, Freundschaften schließen und ihre Jugend genießen können.
Doch Schutz bedeutet mehr als Warnungen und Verbote. Mädchen brauchen Menschen, die ihnen zuhören, ihre Grenzen respektieren und sie ernst nehmen. Sie brauchen Schulen, Beratungsstellen und eine Gesellschaft, die bei Gewalt nicht wegschaut.
Der Weltmädchentag erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung auch bedeutet, Mädchen ein Leben ohne Gewalt und Angst zu ermöglichen.
Was meint ihr: Wird in Deutschland genug getan, um Mädchen vor sexualisierter Gewalt zu schützen?
Quelle: SWR Aktuell, Polizeiliche Kriminalstatistik Rheinland-Pfalz 2025
Stand: 11. Oktober 2026
Bild: KI-Symbolbild