GUTE MUTTER, SCHLECHTE MUTTER WER ENTSCHEIDET DAS EIGENTLICH?
Franca Lehfeldt spricht über ein Thema, bei dem es Mütter offenbar kaum jemandem recht machen können.
In ihrem neuen Buch „Gute Mütter, schlechte Mütter“ beschäftigt sie sich mit Rollenbildern, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Druck, unter dem viele Frauen nach der Geburt eines Kindes stehen.
Ihre klare Haltung: „Eine Frau ist nicht weniger emanzipiert, wenn sie zu Hause bleibt, und wenn sie arbeitet, ist sie keine Rabenmutter.“
Lehfeldt kennt die Diskussion aus eigener Erfahrung. Als sie nach der Geburt ihres Kindes vergleichsweise schnell wieder arbeitete, sei sie im Netz heftig kritisiert worden. Sie beschrieb die Reaktionen sinngemäß so, als hätte sie ihr Kind „in Berlin auf die Straße gelegt“.
Kritisch sieht sie auch die scheinbar perfekte Welt mancher Momfluencerinnen. Dieser inszenierten Welt aus Leinen, Morgenlicht und Haferbrei misstraue sie.
Ihre Botschaft: Ob eine Mutter zu Hause bleibt oder arbeiten geht, sollte nicht darüber entscheiden, ob sie als gute oder schlechte Mutter gilt.
Wie seht ihr das: Werden Mütter heute viel zu schnell für ihre persönliche Entscheidung verurteilt?
Quelle: t online, APA
Buchveröffentlichung: 02.10.2026
Stand: 03.10.2026
Bild: KI-Symbolbild