Wenn wir verstehen würden, dass in der Kindheit die seelische Gesundheit eines Erwachsenen geprägt wird, würden wir zweimal überlegen, bevor wir die Seele eines Kindes mit Worten und toxischem Verhalten verletzen.
„Ins Bett bringen“ klingt so romantisch.
Tatsächlich ist es ein zähes Ringen zwischen Kind und Müdigkeit, dessen Ende Eltern ungeduldig entgegenfiebern.
Wenn dann aber endlich der Schlaf gewonnen hat, liegt vor einem das süßeste Wesen, das man je gesehen hat.
Maltisch im Indoorspielplatz.
„Mama, ich kann das nicht so schön ausmalen!“
„Das macht doch nichts. Guck mal, beim Mädchen neben dir sieht’s auch scheiße aus.“
Ich schwöre, in meinem Kopf klang das noch richtig nett und aufbauend.
Während ich der Frau zum wiederholten Male versichere, dass sie ruhig mit ihrer Freundin einen Kaffee trinken gehen kann, weil ich das mit den Kindern locker hinbekomme, löst im Kinderzimmer der Rauchmelder aus …