Mehmet Karakolcu2026-10-18T09:49:00+02:00Kinder versorgen, Termine organisieren, Arztbesuche planen, an Geburtstage denken und den Familienalltag am Laufen halten.
Und dann sollen Mütter ihren Partnern auch noch erklären, was alles zu tun ist?
Genau diese ungleiche Verteilung von Verantwortung kritisiert die Bestsellerautorin und Familienbegleiterin Susanne Mierau.
In einem Beitrag der BRIGITTE vom 13. Oktober 2026 geht es um die Frage, warum Mütter häufig nicht nur die Organisation der Familie übernehmen, sondern zusätzlich dafür verantwortlich gemacht werden, dass ihre Partner sich ausreichend einbringen.
Dabei sollte Elternschaft eigentlich bedeuten, dass beide Elternteile selbstständig Verantwortung übernehmen.
Denn es macht einen Unterschied, ob jemand im Haushalt und bei der Kinderbetreuung gelegentlich mithilft oder ob beide Partner gleichermaßen mitdenken, planen und handeln.
Die Belastung entsteht schließlich nicht nur durch die Aufgaben selbst, sondern auch dadurch, ständig an alles denken zu müssen.
Natürlich gibt es viele Familien, in denen diese Verantwortung bereits partnerschaftlich aufgeteilt wird. Doch die Diskussion zeigt, wie unterschiedlich der Familienalltag noch immer organisiert ist.
Wie ist das bei euch? Übernehmen beide Partner von sich aus Verantwortung, oder muss einer immer erst sagen, was zu tun ist?
Quelle: BRIGITTE, 13.10.2026.