Der 6jährige hat heute die Frage aller Fragen gestellt:
„Mama, bist du der Osterhase? Sei ehrlich!“
Ehrlich gewesen.
Sohn lacht sich kaputt.
„Bist du nicht enttäuscht?“
„Nein, ich finde das voll toll von euch! Erwachsene wollen eben auch gut sein. Das ist doch voll lieb!“
Ich höre meinen 6jährigen in seinem Zimmer:
-Alexa, sind Antilopen oder Geparden schneller?
-Das weiß ich leider nicht.
-Papa!
Ha! denke ich. Jetzt kann ich beweisen, dass ich mehr weiß als Alexa:
-Ja, mein Sohn?
-Papa, kann ich dein Handy haben? Ich muss OK Google was fragen.
Das M in Mama steht für:
„Menschenskinder, könnt ihr endlich mal eure Zimmer aufräumen, ich bin nicht euer Dienstbote und schreit nicht so laut, ich bin nicht taub, ihr könnt ruhig mal kurz alleine spielen, und nein, von Broccoli stirbt man nicht.“
"Mama, ich hab hier noch die Bestätigung für den Elternsprechtagtermin!"
"Prima. Wann haben wir den?"
"Oh. Heute um 14 Uhr."
War bestimmt ein gutes Gespräch!
Kind hat heute morgen sehr lange eine monotone Melodie gesungen.
Als ich sagte: "Also, ich bin fertig mit zuhören", wusste ich, dass mir der Satz mein ganzes Leben schon gefehlt hat.
In der Schule, in der Ausbildung, bei schlechten Dates.
„DAS ist nicht mein Kind!“
„Du hast eines zum Kindergeburtstag gebracht. Du bekommst eins zurück. Wo ist das Problem?“
„Das ist nicht MEIN Kind!“
Helikoptereltern ey 🙄