ELTERN KÖNNEN IN DIESER PANDEMIE NICHT LAUT SEIN
Eltern können in dieser Pandemie nicht laut sein, weil sie sich jeden Tag mit aller Kraft darum kümmern, dass der Alltag ihrer Kinder nicht komplett implodiert.
Eltern können in dieser Pandemie nicht laut sein, weil sie sich jeden Tag mit aller Kraft darum kümmern, dass der Alltag ihrer Kinder nicht komplett implodiert.
Sohnemann (8) schreibt Wunschzettel an den Weihnachtsmann: "Du kannst auch früher kommen, dann hast du an Heiligabend nicht so viel Stress!"
"Mama, mein Teller ist schon wieder leer. Kannst du mir da Kekse drauf machen wie Papa? Nicht wie du."
"Wie macht Papa das denn?"
"Er macht direkt 5 Kekse drauf weil er keine Lust hat so oft aufzustehen. Versuch es mal Mama, mach direkt 5 Kekse drauf nicht nur 2."
Viele Kinder und Jugendliche schreiben jetzt jeden zweiten Tag eine Klassenarbeit (und montags auch mal zwei), damit der "Stoff" noch vor den vorgezogenen Weihnachtsferien "geschafft" wird.
Diese Form der Druckbetankung ist für die Luftwaffe geeignet, nicht für die Kinderpsyche.
Dialog mit dem Zweijährigen:
„Was wünschst du dir zu Weihnachten?“
„Ein Geschenk!“
„Ja, aber was für eins?“
„Ein blaues!“
Ich: *Liter Kaffee zum Frühstück, isst mittags schnell 1 Birne und paar Stücke Käse vor dem Laptop
Auch ich: "Kinder, ihr müsst was Richtiges zu Mittag essen. Sonst kriegt ihr schlechte Laune, verdammte Scheiße nochmal 😡"
Ganz ehrlich: Im Grunde geht’s mir nur noch darum, die Tochter möglichst unbeschadet und mit so vielen schönen Momenten wie möglich durch diese Pandemie zu bringen.