„Mama, was ist in dem Bananenshake drin?“
„Bananen, Milch, Haferflocken, eine Dattel und ganz viel Liebe.“
„Ich mag keine Liebe, mach die wieder raus!“
Stillen, Wickeln, Tragen, Trösten, Kuscheln, Erziehen, Grenzen setzen, alles koordinieren …
Und dann heißt es abends:
„Du chillst ja nur in Elternzeit.“
Okay, Karl, dann übernimm du mal den nächsten
12-Stunden-Kacka-Marathon.
Was ich mir wünschte:
Spaghetti Bolognese im Bett, Netflix und Liebe.
Was ich bekam:
Bastelnachmittag mit Erstklässlern, Kinderpunsch und Halsschmerzen.
Ich wünsche offenbar sehr undeutlich.
Zu sehen, wie die Tochter zum ersten Date abgeholt wird, ist ein Gefühl, als würde man eine 1-Million-Euro-Stradivari einem Gorilla in die Hand drücken.
„Mama, wenn du Mittagsschlaf machen willst, kann ich doch so lange Gummibärchen essen.
Spielen ist doch sehr laut.“
Seine Wünsche kann er gut in selbstlose Vorschläge packen.
Die Drohung ist auch gut versteckt.
Wird mal ein super Politiker.