Ich habe einen Mann, ein Kind und einen Hund.
Es ist nicht schlimm, wenn mir beim Kochen mal etwas auf den Boden fällt.
Einer von ihnen wird es schon essen.
Ich finde es faszinierend, wie manche sagen: „Mein Kind entscheidet alles selbst.“
Wenn mein Kind alles entscheiden würde, wären wir finanziell ruiniert, komplett übermüdet, hätten Diabetes und wahrscheinlich ein Pony im Wohnzimmer.
Nein, ich bin nicht die Demokratie.
Ich bin die Regierung.
Dem Mann muss man zur Babypflege nur Anweisungen aus seiner Lebenswelt geben.
„Crem das Baby bitte nach dem Baden ein. So, als ob du ein Hähnchen marinieren würdest.“
Klappt wunderbar.
Teenager übernachtet beim Kumpel.
„Mama, kannst du mal einen Schlafanzug einpacken?“
„Kannst du ja wohl selber.“
„Nee, muss noch zocken.“
Habe versehentlich den Einhornschlafanzug der Schwester eingepackt.
Und natürlich seinen Lieblingsschnuffelhund.
Kann ja mal passieren.
Fahrradtour mit dem Teenager.
Ich erzähle, wie schön die Natur ist, er erzählt, wie langweilig sie ist.
Am Ende einigen wir uns auf das Wesentliche: den Wind im Gesicht, die Beine in Bewegung und das gegenseitige Augenrollen als liebevollen Ausdruck füreinander.