Der Dreijährige ist aufgeregt, weil er sich das Kinderfußballtraining angucken darf. „Mama, meinst du, die spielen da auch Fußball?“ „Da bin ich mir sogar sicher.“ „Juhuuu!“ Schön, dass er nicht alles für selbstverständlich erachtet.
Sitze mit der 1,5-Jährigen im Wartezimmer beim Kinderarzt.
Bei jedem Türklingeln ruft die Kleine begeistert: „Juhu, Pizza kommt.“
So. Die Frage zu den Ernährungsgewohnheiten der Tochter wäre dann auch direkt geklärt.
Wenn wir verstehen würden, dass in der Kindheit die seelische Gesundheit eines Erwachsenen geprägt wird, würden wir zweimal überlegen, bevor wir die Seele eines Kindes mit Worten und toxischem Verhalten verletzen.
„Ins Bett bringen“ klingt so romantisch.
Tatsächlich ist es ein zähes Ringen zwischen Kind und Müdigkeit, dessen Ende Eltern ungeduldig entgegenfiebern.
Wenn dann aber endlich der Schlaf gewonnen hat, liegt vor einem das süßeste Wesen, das man je gesehen hat.